1934 - Dirigent Pirmin Götz

 

1934 betrat dann ein Mann beim Musikverein die Bühne, der in den nächsten 42 Jahre zur wichtigsten Person beim Musikverein wurde. Dies war Pirmin Götz, der das Amt des Dirigenten übernahm und dieses Amt bis zu seinem Tode im Jahre 1976 durchführte.

Doch schon kurz danach unterbrach der zweite Weltkrieg wiederum die Vereinstätigkeiten.


Nach dem 2. Weltkrieg dauerte es noch eine Weile bis die Vereinsaktivitäten wieder aufgenommen werden konnten. Dies lag zum einen daran, dass die aktiven Musiker erst nach und nach aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrten und zum anderen daran, dass zunächst alle Vereine von der Besatzungsmacht verboten worden waren. Erst nach wiederholten Vorstellungen bei der amerikanischen Militärregierung wurde der Musikverein am 30.05.1946 wieder zugelassen. Mit der Zulassung waren verschiedene Auflagen verbunden. So durfte u.a. keine Marschmusik gespielt werden und es durfte keine Uniform getragen werden.

Bald danach kehrte auch Dirigent Pirmin Götz von der Gefangenschaft zurück und übernahm sofort wieder die musikalische Leitung und die Jugendausbildung des Vereins.

Pirmin Götz mit Musikern des Musikvereins bei einem Auftritt im Jahre 1949 und 1973 an der Spitze seiner Kapelle bei einem Umzug in Schwetzingen.

 

Nachdem die Zahl der aktiven Musiker während des Krieges stark zurückgegangen war, stand jetzt die Sorge um den Nachwuchs im Vordergrund. Es wurde alsbald mit der Ausbildung von Jugendlichen begonnen.


Diese Tätigkeit führte Dirigent Pirmin Götz alleine bis zum Jahr 1962 aus. In dieser Zeit widmete er sich nicht nur der Ausbildung der aktiven Musiker und der musikalischen Leitung der Kapelle, sondern investierte auch sehr viel Zeit zum Schreiben von Notenmaterial.
Pirmin Götz kümmerte sich nicht nur um den musikalischen Ablauf des Vereins, sondern er war auch Dreh- und Angelpunkt für alle den Verein betreffenden Veranstaltungen und Aktivitäten.